Sind Anleihen das bessere Festgeld?

Viele Anleger stellen sich die Frage, ob Geld besser in Anleihen oder Festgeld investiert werden soll.

In der heutigen Zeit zählt Festgeld ähnlich wie Tagesgeld zu den Sichteinlagen. Das bedeutet, dass das Geld bei einer Kontoführung durch ein deutsches Kreditinstitut über eine Entschädigungseinrichtung der deutschen Banken bis zu einer Höhe von 100.000 Euro oder über eine Mitgliedschaft der kontoführenden Banken durch ein Sicherungssystem in Höhe von maximal 20% des Eigenkapitals oder sogar in unbegrenzter Höhe mithilfe einer Institutshaftung (VR-Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken) ausreichend abgesichert sind.

Was ist eine Anleihe?

Eine Anleihe ist eine Schuldverschreibung. Sie wird immer von einem Emittenten herausgegeben. Wenn es sich bei diesem Emittenten um den Staat handelt, dann wird von einer Staatsanleihe gesprochen. Bei Anleihen, die über ein privates Unternehmen laufen, spricht man von einer Unternehmensanleihe. Bei beiden Varianten handelt es sich um einen Kredit, der von einen Anleihenkäufer an den Emittenten gestellt wird. Der Emittent verpflichtet sich dazu, jährlich einen gleichbleibenden oder durch bestimmte Faktoren festgelegten Zins zu zahlen und die Rücknahme der Anteilsscheine  bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Der Käufer hat dementsprechend einen Anspruch auf Rückzahlung und einer Zinszahlung.

Das eigene Risiko senken

Anders als beim Festgeld, gibt es bei den Anleihen keine Sicherungssysteme. Sollte der Emittent nicht in der Lage sein, die Zinsen zu zahlen oder die Anleihen zurückzunehmen, droht ein Verlust. Bei Anleihen wird dieses Verlustrisiko durch eine sogenannte Rating-Agentur wie Standard  & Poors bewertet. Danach wird sie durch ein Rating veröffentlicht.

Der Staat kann sich über Abgaben und Steuern fast immer unbegrenzte Mittel verschaffen. Daher sind bei Staatsanleihen die Risiken immer noch am geringsten. Im schlimmsten Fall könnte ein Staatsbankrot zu einem Totalausfall führen.

Was sollte beim Anlegen des Kapitals beachtet werden?

Bei der Wahl zwischen Festgeld und Bundesanleihen sollten Sie einen wichtigen Punkt nicht außer Acht lassen: Wenn ein Festgeldkonto eröffnet, geführt oder aufgelöst wird, fallen in den meisten Fällen keine Gebühren an. Ganz anders sieht es bei den Bundesanleihen aus. Sie können nur über die Börse gehandelt werden. Das Handeln ist zwar täglich möglich, aber für jede Transaktion muss der Anleger Gebühren an den Broker oder an die Bank entrichten. Dadurch wird die Rendite geschmälert.

Wenn Sie bei Geld anlegen möchten, dann sind Sie beim Festgeld bei einer Einlagensicherung auf der sicheren Seite. Eine Anleihe kann Ihnen zwar eine Renditechance bieten, die vom Zinsumfeld abhängt, bietet Ihnen aber nicht das Höchstmaß an Sicherheit. Als Anleger sollten Sie wie viele erfolgreiche Unternehmen die Vorteile des europäischen Binnenmarktes zu Ihrem Vorteil nutzen. Dadurch können Sie für sich die besten Konditionen herausholen.

Fazit: Festgelder sind immer noch die sichere Variante

Derzeit sind Festgelder durch ihre vorhandenen Sicherungssysteme immer noch viel sicherer als Anleihen. Eine Einlagensicherung bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert sind. Dieser Betrag wird Ihnen auf jeden Fall zurückerstattet, sollte die Bank wider Erwarten in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein und nicht mehr in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Die Grenze bezieht sich auf Ihre Einlage pro Kunde bzw. pro Bank. Wenn Sie zwei Festgelder á 100.000 Euro bei zwei verschiedenen Banken halten, greift die Einlagensicherung auch zwei Mal.

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