Rente selbst gebaut: Auszahlpläne und Tagesgeld-Verzehr

Wer schon heute an die Zukunft und damit auch an seine Versorgung im Alter denkt, dem stellt sich sicher immer wieder die Frage, wie das eigene Kapital am besten so angelegt und ausgezahlt wird, dass es idealerweise bis ans Ende der Lebtage genügt. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Lesen Sie weiter!

Bequem und einfach – die Sofortrente

Die Sofortrente dürfte jedem ein Begriff sein. Hierbei erhalten Sie einen gleichbleibenden monatlichen Betrag, bis an Ihr Lebensende ausbezahlt. Ein gravierender Nachteil hierbei ist jedoch, dass mit dem Eintreten des Todes häufig noch Kapital zur Verfügung steht, das Sie nicht an Ihre Nachkommen weitervererben können.

Rente mit Aktien-Fonds

Mit der Investition in Fonds können Sie sich ebenso dauerhaft für die Zukunft versorgen. Hier bauen Sie Ihre Rente jedoch selbst zusammen und erstellen sich einen eigenen monatlichen Auszahlplan, der auf der Basis der Fonds besteht. Dabei verkaufen Sie Ihre Anteile solange, bis das Vermögen aufgezehrt ist. Aber auch hier tummeln sich leider zahlreiche schwarze Schafe, die es nur darauf abgesehen haben, sich an Ihren Finanzen zu bereichern. Geben Sie demnach Acht!

Die eigene Rente selbst gebaut

Die wohl immer noch effektivste Methode, seine Rente für die Zukunft zu generieren, ist der eigene Auszahlplan. Dabei legen Sie einmalig eine feste Summe als Kapital an. Hierauf gibt es einen festen Zinssatz, die Laufzeit ist festgelegt. Die Methode funktioniert ähnlich wie die Festgeld Variante. Während dieser Laufzeit erhalten Sie jeden Monat einen gleichbleibenden Betrag auf Ihr Girokonto ausgezahlt. Das Kapital, das verweilt, wird natürlich weiterhin verzinst.

Ein deutlicher Vorteil dieses Auszahlplanes ist, dass Sie stets selbst den Überblick behalten. Auch fallen keine Verwaltungs- oder gar Abschlusskosten für diese Variante an. Die Zinssätze sind hier aber oft nicht mehr höher als die eines Tagesgeldkontos. Eine geschickte Kombination dürfte Ihnen demnach den meisten Profit einbringen und dafür sorgen, dass Sie Ihr Kapital langfristig speichern. Aus diesem Grund sollten Sie auf Zahlungen aus einem Tagesgeldkonto in Verbindung mit den Erträgen aus dem Investment setzen. Während sich die Zinssätze beim Tagesgeldkonto auf rund 0,80 % bis 1,00 % belaufen, liegen die der Investmentdepots bei etwa 2,5 %.

Mit dieser Methode verfügen Sie monatlich über ein kontinuierliches Einkommen. Mit einem Dauerauftrag finden die Überweisungen regelmäßig automatisch statt.

Die Anlagephasen belaufen sich hierbei auf 5, 10, 15 oder 20 Jahre. Wer sich hier nicht selbst ans Terrain traut, der kann auch einen Honorarberater hinzuziehen. Er wird den Auszahlplan gemeinsam mit Ihnen erstellen und die einzelnen Vorgänge für Sie überwachen. Suchen Sie, wenn Sie dies in Betracht ziehen, einen unabhängigen Berater. Nur er wird Ihnen die günstigsten Konditionen anbieten. Ein weiterer bedeutender Vorteil dieser beiden Strategien in Kombination ist, dass die Beträge auch im Todesfall zu 100 Prozent an Ihre Erben ausbezahlt werden. Totkapital bleibt somit ausgeschlossen.

Im Großen und Ganzen lässt sich behaupten, dass bei einer Verbindung aus Festdeopt und Tagesgeld das effektivste monatliche Einkommen generiert werden kann. Zudem bleiben Sie auch einmal bei einer etwas teureren Anschaffung standhaft.

Die Kombination bleibt zwar schlussendlich etwas aufwändiger, hat dennoch die größten Vorteile bei einem minimalen Kosteneinsatz. So bleiben Sie jederzeit flexibel und können wann immer Sie möchten, über Ihr Vermögen verfügen.

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