Rendite & Risiko – Ein schwieriges Verhältnis

Die Zeiten für Häuslebauer sind bereits seit Jahren besonders rosig. Sparer hingegen haben eine schwere Zeit hinter sich, haben sie noch und werden wahrscheinlich auch noch eine ganze  Zeit lang daran zu knabbern haben.

Die historisch niedrigen Zinsen schmecken allen, die sich eine Immobilien zulegen ausgezeichnet – die Hypothekenzinsen notieren traumhaft niedrig. Wer allerdings spart hat einig Schwierigkeiten, um dieser Situation etwas gutes abgewinnen zu können. Was tun also? Wo soll aktuell Geld angelegt werden?

Gibt es Alternativen zum Sparbuch und wenn ja, welche? Wie man unschwer erkennen kann sind der Fragen viele – die Antworten folgen hier gleich im Anschluss. Dabei soll vor allem näher beleuchtet werden, wie sich eine gute Rendite mit einem hohen Risiko vereinbaren lässt und ob es überhaupt möglich ist diesen Spagat zu bewerkstelligen.

Das Sparbuch im Wandel der Zeit – auch Rendite war einst ein Thema

Das Sparbuch war bereits seit jeher eines der Geldanlage-Produkte, das von Aktionären und allen Freunden ertragreicher Investmentfonds eher belächelt wurde. Eines muss dem  kleinen Büchlein, das je nachdem zu welchem Bankenverbund man gehörte in der Farbe rot oder blau in häuslichen Schubladen ein ruhiges und gemächliches Dasein fristete.

Allerdings gab es Zeiten, in denen die Zinserträge auf dem “normalen” Sparbuch über 6 Prozent betrugen. Legte man sein Geld für einige Jahre sogar fest, reichte die Renditehöhe oft knapp an die 10 Prozent heran oder überschritt diese sogar noch.  Diese Zeiten sind vorbei, heute bewegen sich die Zinsen auf dem Büchlein eher gegen Null.

Der einzige Grund warum es heutzutage noch sinnvoll erscheint Geld auf dem Girokonto oder dem Sparbuch zu belassen, ist die Möglichkeit der sofortigen Verfügbarkeit. Also der Notgroschen für besonders eilige Fälle.

Risiko bei der Geldanlage ja – allerdings in überschaubarem Maße

Wohin kann die Reise also gehen, wenn es um eine attrkative Geldanlage geht, die einerseits eine gewisse Rendite verspricht, auf der anderen Seite jedoch nicht allzu risikoreich ist? Wer mit der Aktie liebäugelt sollte auf jeden Fall gute Marktkenntnisse besitzen. Darüber hinaus muss der Aktienverlauf ständig im Blick gehalten werden. Darüber hinaus sind drchaus auch Zeiten möglich, in denen die Papiere kräftig in den Keller rauschen.

Nervenstärke und Durchhaltevermögen sind daher auf jeden Fall oberste Pflicht bei der Aktienanlage. Somit bleibt festzuhalten, wer sich für den Kauf von Aktien entscheidet, muss stets am Ball bleiben, wenn es um die Entwicklung seiner Anlage geht.

Außerdem sollten Aktien-Anleger nicht ihr gesamtes Vermögen in Einzelwerte investieren, sondern eine gute Mischung der einzelnen Finanzprodukte anstreben. Was hierzu benötigt wird und welche Möglichkeiten sich eröffnen, im nächsten Absatz vollen wir mehr verraten.

Investmentfonds und Immobilien – als inflationsgeschützte Alternative zu Aktien unschlagbar

Wer eine relativ hohe Rendite anstrebt und dennoch eine gewisse Sicherheit sucht, wird mit der Geldanlage in Immobilien und Investmentfonds sehr gut bedient sein. Hierbei lassen sich beide Anlagen hervorragend mit anderen Sparanlagen kombinieren und so eine gute Mischung im persönlichen Anlage-Portfolio erreichen.

Beispielsweise kommt beim ratierlichen Sparen in einen Investmentfonds auf längere Sicht gesehen der sogenannte Cost Average Effekt zum Tragen  – dabei investiert der Anleger beispielsweise monatlich 100 EUR in Anteile am jeweiligen Fond.

Da diese Prozedur regelmäßig stattfindet und in Zeiten niedriger Kurse genauso Anteile erworben werden, als bei höherem Einstandsniveau, kommt es durch den “Durchschnittzins-Effekt” zu einer insgesamt höheren Rendite.

Dies lässt sich leicht erklären:

Sind die Kurse niedrig, werden zum selben Einkaufspreis mehr Anteile gekauft und diese nehmen dann bei Kurssteigerung genauso wieder an Wert zu. Darüber hinaus ist selbstverständlich auch der Kauf von Immobilien eine attraktive, sichere Renditeanlage. Vorausgesetzt es wird die richtige Lage gewählt.  Diese stellt das Non plus Ultra beim Hausbau dar, denn sie entscheidet langfrisitig über den Anlageerfolg.

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